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Zwei Tote bei Flugzeugabsturz bei Langenlois
Flugzeugkollision bei Langenlois fordert zwei Todesopfer
von Daniel Reiter (Text), Manuel Kitzler (Bilder) und Christian Loibenböck (Bilder)
Am Montagvormittag, dem 24. August 2026, ereignete sich in der Nähe des Flugplatzes Gneixendorf ein schwerer Flugunfall. Zwei Ultraleichtflugzeuge kollidierten während des Fluges und stürzten anschließend zu Boden. Die Wrackteile gingen dabei in Flammen auf. Mehrere Personen bemerkten die starke Rauchentwicklung und verständigten daraufhin die Einsatzkräfte.
Daraufhin rückten mehrere Feuerwehren sowie zwei Feuerwachen der Feuerwehr Krems mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen zur gemeldeten Unfallstelle aus. Auch das Rote Kreuz Krems war mit vier Fahrzeugen vor Ort. Zusätzlich trafen mehrere Polizeistreifen am Einsatzort ein.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurden die beiden brennenden Flugzeugwracks vorgefunden. Für die beiden Piloten kam leider jede Hilfe zu spät. Nach ersten Einschätzungen dürften beide bereits beim Aufprall verstorben sein.
Die Feuerwehr begann sofort mit den Löscharbeiten. Mehrere Atemschutztrupps gingen gegen die brennenden Wracks vor und konnten die Flammen innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle bringen. Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die mit Pyrotechnik ausgestatteten ballistischen Rettungssysteme der Flugzeuge ausgelöst worden waren, mussten sich die Einsatzkräfte aus Sicherheitsgründen zurückziehen. Es wurde ein entsprechender Sicherheitsbereich eingerichtet.
Die Brandbekämpfung wurde anschließend aus sicherer Entfernung mit Wasserwerfern fortgesetzt. Für die notwendige Wasserversorgung pendelten mehrere Tanklöschfahrzeuge zwischen der Unfallstelle und einem nahegelegenen Hydranten.
Gegen Mittag trafen die Tatortermittler an der Unfallstelle ein. Zusätzlich rückten zwei Beamte des Polizei-Sonderdienstes Sprengdienst an, um die ballistischen Selbstrettungssysteme fachgerecht zu sichern beziehungsweise zu entschärfen. Bevor diese Arbeiten beginnen konnten, wurden die Wasserwerfer und die verlegten Schlauchleitungen abgebaut.
Zur Absicherung blieb jeweils eine Einsatzkraft der Feuerwehr mit einem Feuerlöscher in unmittelbarer Nähe der Wracks positioniert. Dadurch konnte im Falle eines erneuten Aufflammens sofort reagiert werden. Anschließend konnten die Ermittlungsarbeiten aufgenommen werden.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde auch die Drohne der Feuerwehr Krems angefordert. Diese unterstützte zunächst die Einsatzkräfte bei der Lageerkundung und suchte anschließend das umliegende Gebiet nach weiteren Flugzeugteilen ab. Aufgrund der großen Flughöhe zum Zeitpunkt der Kollision erstreckte sich das Suchgebiet über eine größere Fläche. Daher war gleichzeitig auch eine Drohne der Polizei im Einsatz.
Nach Rücksprache mit den Polizeibeamten konnte der Feuerwehreinsatz gegen 14:00 Uhr beendet werden. Die Drohne der Feuerwehr Krems blieb jedoch weiterhin vor Ort und unterstützte die Polizei bei der Dokumentation und Aufnahme der Positionen der gefundenen Flugzeugteile.
Wie es genau zu der Kollision der beiden Ultraleichtflugzeuge gekommen ist, wird nun vom Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Leib/Leben, gemeinsam mit der Tatortgruppe und der Flugunfallkommission untersucht.
Zwei Tote bei Flugzeugabsturz bei Langenlois
12 Bilder
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