Aktuelles

03.10.2017 17:15

Zivilschutz Probealarm

Am Samstag, 7. Oktober 2017, wird wieder der österreichweite Zivilschutz-Probealarm vom Bundesministerium für Inneres (BM.I) durchgeführt. Der Probealarm soll Sie mit den Zivilschutz-Signalen vertraut machen und gleichzeitig die Funktion und Reichweite der über 8.000 Sirenen und KATWARN (genaue Infos unter www.katwarn.at) testen.

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26.09.2017 14:53

Feuerwehrjugend rudert zum Fertigkeitsabzeichen

Am Samstag, 16.09.2017, wurde der Sporn im Kremser Motorboothafen und der Wasserübungsplatz der Feuerwehr Krems zum Schauplatz von Klein und Groß. Zum 3. Mal ging der Bewerb um das Fertigkeitsabzeichen Wasserdienst und Wasserdienstspiel im Rahmen des Hojer und Harrer Wanderpokal über die Bühne. Dieser beliebte Kremser Zillenbewerb feierte heuer sein 50-jähriges Jubiläum. Der Abschluss der Wasserdienstsaison verlief bei trüben Wetter äußerst erfolgreich für die Zillenbesatzungen.

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26.08.2017 15:19

Radfahrer stürzt über Abhang – Feuerwehr und Rettung im Einsatz

Ein Radausflug über den Seiberberg in Weissenkirchen verlief für einen Teilnehmer tragisch. Am Donnerstag, 17. August 2017, gegen 17 Uhr, kam ein Radfahrer aus unbekannter Ursache zu Sturz auf der Seiberstraße (L78) und landete 30 m unterhalb der Straße im Wald. Die Feuerwehren Weissenkirchen und Dürnstein, sowie der Notarzthubschrauber aus Gneixendorf und zwei Fahrzeuge des Roten Kreuz wurden umgehend nach der Notrufmeldung alarmiert.

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Feuerwehrfahrzeuge dürfen schneller fahren

HLF1
Seit 18.11.2014 gibt es eine Ausnahme für die Fahrgeschwindigkeit von Feuerwehrfahrzeugen über 3,5 bis 5,5 Tonnen.

Grundsätzlich dürfen Kraftwagen mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3.500 kg nur 70 km/h auf Freilandstraßen bzw. 80 km/h auf Autobahnen fahren. Das galt bisher auch für alle Feuerwehrfahrzeuge. Nunmehr wurde in § 58 Kraftfahrgesetz-Durchführungsverordnung 1967 eine Ausnahme geschaffen:

Feuerwehrfahrzeuge, Rettungs- und Krankentransportfahrzeuge und Fahrzeuge des öffentlichen Sicherheitsdienstes bis zu einer Gesamtmasse von nicht mehr als 5.500 kg sind an diese Einschränkung nicht mehr gebunden, dh. es gilt die allgemeine Höchstgeschwindigkeit von 100 bzw. 130 km/h. Dies soll natürlich kein Freibrief für's Rasen sein, für die Wahl der maximalen Fahrgeschwindigkeit sind auch andere Bestimmungen und Voraussetzungen maßgeblich, die sich z.B. aus der Straßenverkehrsordnung 1960 ergeben.

Die Bestimmung im Detail:

Kraftfahrgesetz-Durchführungsverordnung 1967

§ 58. Höchste zulässige Fahrgeschwindigkeit

(1) Beim Verwenden von Kraftfahrzeugen auf Straßen mit öffentlichem Verkehr dürfen folgende Geschwindigkeiten nicht überschritten werden:
1. Im Hinblick auf das Fahrzeug 
a) mit Kraftwagen, einschließlich Gelenkbussen, und Sattelkraftfahrzeugen jeweils mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3.500 kg, ausgenommen Omnibusse, und ausgenommen Feuerwehrfahrzeuge, Rettungs- und Krankentransportfahrzeuge und Fahrzeuge des öffentlichen Sicherheitsdienstes, jeweils mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 5.500 kg.............. 70 km/h,
auf Autobahnen und Autostraßen  ..................... 80 km/h,

Straßenverkehrsordnung 1960:

§ 20. Fahrgeschwindigkeit. (auszugsweise):


(1) Der Lenker eines Fahrzeuges hat die Fahrgeschwindigkeit den gegebenen oder durch Straßenverkehrszeichen angekündigten Umständen, insbesondere den Straßen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen, sowie den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. Er darf auch nicht so schnell fahren, daß er andere Straßenbenützer oder an der Straße gelegene Sachen beschmutzt oder Vieh verletzt, wenn dies vermeidbar ist. Er darf auch nicht ohne zwingenden Grund so langsam fahren, daß er den übrigen Verkehr behindert.

(2) Sofern die Behörde nicht gemäß § 43 eine geringere Höchstgeschwindigkeit erläßt oder eine höhere Geschwindigkeit erlaubt, darf der Lenker eines Fahrzeuges im Ortsgebiet nicht schneller als 50 km/h, auf Autobahnen nicht schneller als 130 km/h und auf den übrigen Freilandstraßen nicht schneller als 100 km/h fahren.